| Klimaphysik. Strahlung und Materieströme |
| Eine
kurze Zusammenfassung zum neuen Klimabuch des Autors
2011 |
|
Klima
ist eine existentielle Kategorie für einen Planeten. Sie ist
überschaubar. Unter Erdbedingungen gilt: Ein
hoher Wassergehalt in der Atmosphäre korrespondiert
im Mittel mit einem warmen
Klima, ein niedriger mit einem kühlen. Es
erweist sich die viel zitierte atmosphärische Gegenstrahlung
just
als Ursache dafür, dass auf der Erde kein Treibhauseffekt auf
Basis von Kohlenstoffdioxid
zustande kommt. Die nach unten gerichtete
Wärmestrahlung der
Troposphäre
kompensiert zum großen Teil die einer
Temperatur von 289 K entsprechende
Wärmeabstrahlung des Bodens. Es bleibt lediglich eine
Nettoabstrahlung von durchschnittlich
63 W m-2 übrig, die über die
Wellenlängen des IR-Strahlungsfensters
nach oben gelangt. In diesem Wellenlängen-Bereich
befindet sich in der
Atmosphäre jedoch keine Absorptionslinie von
Kohlenstoffdioxid. Diese Strahlung
wird teilweise an Wolken absorbiert und gelangt ansonsten
ungeschwächt ins
All. Es lässt sich in der Atmosphäre keine
energetisch relevante Strahlungsabsorption
von Bodenstrahlung durch
Kohlenstoffdioxid nachweisen, die
bewirkt,
dass die gesamte Abstrahlung des Klimasystems ins All kleiner
ist als die
Bodenstrahlung und sie folglich bei CO2-Zunahme
Atmosphäre und Erdoberfläche
zusätzlich zu erwärmen gestatten
würde. Die
eingängige
Formel „Treibhauseffekt ist gleich
Strahlungsverminderung zwischen
Bodenabstrahlung und Gesamtabstrahlung ins All“ hat keine
physikalische
Grundlage. Diese
Art Strahlungsverminderung müsste bei einer realen
Nettoabstrahlung des Bodens von
etwa 63 W m-2 immer eine negative
Größe ergeben. Die
Opazität der unteren Atmosphäre für
aufwärts gerichtete
Wärmestrahlung ist durch
Gegenstrahlungs-Kompensation, nicht durch
Strahlungsabsorption verursacht. Nur an
beiden Enden der Atmosphäre –
unten am Boden und oben am Rande der Atmosphäre
– gibt es Strahlung der
Atmosphäre,
die nach außerhalb gerichtet ist. Am Boden
stößt sie in einer schmalen Schicht
auf Strahlung, die ihr entgegen kommt und kompensiert sie
weitgehend. Am
oberen Ende der Atmosphäre findet sie keine Substanz mehr vor,
die sie zurück
emittieren könnte. Sie verlässt endgültig
das irdische Klimasystem und kühlt
es. Ansonsten wird Wärmestrahlung innerhalb
der Atmosphäre, je nach
Höhenlage, jeweils annähernd energetisch
äquivalent nach Absorption
zurückgestrahlt; das gilt für alle
Strahlungsrichtungen. Der
Transport von Wärme innerhalb der kompakten
Atmosphäre – vom
unteren Ende bis zum oberen Ende – erfolgt nicht durch
Strahlung, sondern durch
materie-gebundene Wärmeströme. |
| Copyright
by Dr. Wolfgang Brune, Leipzig, 2010/2011. Freigabe nur durch den
Autor.
eMail-Adresse: info@wolfgang-brune.eu. Stellungnahmen sind
ausdrücklich erwünscht. Selbstverständlich sind auch Vormerkungen für das Buch möglich: info@wolfgang-brune.eu. Die Zusendung erfolgt unmittelbar nach Erscheines des Buches - ohne Versandkosten. Sobald der Buchpreis und der Erscheinungstermin feststehen, erfolgt eine Zwischeninformation: Bestätigung der Bestellung oder Widerruf der Bestellung durch Sie. Sie gehen folglich kein unkalkuliertes Risiko ein. |