Atmosphäreneffekt, Klimabedingung - und wie der Mensch durch seine Wirtschaftstätigkeit das Klima auf der Erde mitgestaltet
Vorwort zur 2. Auflage

Die 2. Auflage des Buches wurde notwendig:

1. Weil einige Ergänzungen erforderlich waren, die dem fort­schrei­ten­den Er­kenntnisstand geschuldet sind. Ergänzt wurden insbeson­dere die Kapitel 5 und 7 sowie die Abschnitte 9.1 bis 9.4. Neu eingefügt wurden die Kapitel 6 und 10 sowie die Abschnitte 7.1, 8.5, 8.6, 9.6 und 9.8.

2. Weil einige wenige Korrekturen erforderlich waren, die je­doch in keinem Fall die klimatologischen Aussagen des Buches in Frage stel­len. Insbesondere der Abschnitt 9.5 wurde mathe­ma­tisch korri­giert.

3. Gelegentlich einer neuen Auflage hat sich auch ein Wechsel des Verlages an­geboten. Unabhängig davon bedankt sich der Autor beim Verlag der 1. Auflage für seine Bemühungen.

 
Es ist vielleicht nicht mehr als ein zufälliges zeitliches Zusam­men­tref­fen, dass sich zwischen der ersten und der zweiten Auf­lage dieses Buches ein ent­scheidender Um­schwung in der öffentlichen Wahrneh­mung des Klima­akti­vismus ereignet hat: Während vordem alles, was da­zu verlautbart wurde, fast wie ein Glaubensmanifest auf­genommen wurde, hat sich inzwi­schen wieder eine wohl­tuen­de kri­tische Distanz den Weg ge­bahnt – was im Prozess wissen­schaft­li­cher Erkenntnis ei­gent­­lich ganz nor­mal sein sollte. Ermöglicht wurde der Um­­schwung durch offenkundige Fehler in der wissenschaftlichen Dar­­stel­lung und durch Veröffentlichung von sehr zweifel­haf­ten Prak­tiken der Mei­nungs­­manipulation, deren sich die Aktivisten in ihrem missionari­schen Eifer schuldig ge­macht haben. Rahmstorf[1] jedoch, mitsamt dem Institut, in dem er tätig ist, einer der Hauptpropa­gan­disten des bis­­he­rigen Klimaakti­vis­mus in Deutschland, verweist auf le­dig­lich zwei Fehler, die in dem 2800-seitigen Be­richt des IPCC 2007 fest­gestellt worden seien – ohne zu begreifen, das das IPCC wissen­schaftliche Grund­tugenden wie Objekti­vi­tät, Nachprüfbarkeit und kritische Dis­tanz in seiner gesamten Arbeit in Frage gestellt hat. Die Glaubwür­dig­keit der Wissenschaft wurde damit verantwortungslos aufs Spiel ge­setzt – und das in einer Zeit ausgeprägten Spezialistentums, in der der Normalbürger darauf angewiesen ist, Vertrauen in die Redlichkeit des Fachwissenschaftlers zu haben.


[1] Rahmstorf, S: Neue Qualität des Surrealen. zeo2 - Magazin für Um­welt, Politik und Neue Wirtschaft. 13.5.2010.
(http://www.zeozwei.de/allgemein/neue-qualitat-des-surrealen_12_04_2010_ 271).

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