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| Der
natürliche Treibhauseffekt und eine Antwort dazu |
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So stand es am 4. Juli 2008 in der Leipziger Volkszeitung, Magazin, Seite 5. Darauf eine
kurze Antwort: Sie
zitieren in dem farblich besonders markierten Kästchen
sozusagen die Stimme der Wissenschaft, die den objektiven Wissensstand
wiedergibt. Tatsächlich ist es jedoch nur die Stimme der
traditionellen Klimatologie, deren Grundfesten gegenwärtig
mehr und mehr ins Wanken geraten. Es reicht Schulphysik aus
nachzurechnen, dass nach der allgemeinen Gasgleichung die Temperatur,
die zum Luftdruck von 1 bar an der Erdoberfläche
gehört, im Mittel etwa 14 °C beträgt und
nicht etwa -18 °C. Nach oben in der Atmosphäre wird es
dann immer kälter. Um diese Luftschichtung auf Dauer
aufrechtzuerhalten, ist es erforderlich, dass die Sonne die
Erdoberfläche im Mittel eben auf diese 14 °C
aufwärmt – und es ist erforderlich, dass die Erde
die von der Sonne empfangene Strahlungswärme
„oben“ wieder in gleicher Intensität
abstrahlt, also in etwa mit den genannten 240 Watt je Quadratmeter, was
mit Wärmestrahlungs-aktiven Gebilden wie Wolken und besonderen
Spurengasen, allen voran der Wasserdampf, bewirkt wird. Damit verdanken
wir es auf der Erde dem Zusammenwirken von Sonnenstrahlung, die die
Oberfläche erwärmt, und Gravitation, die die
Luftmasse in geeigneter Weise verdichtet und schichtet, sowie dem
Vorhandensein strahlungsfähiger Gebilde in unserer
Atmosphäre, die die Abstrahlung ins All (und damit die
erforderliche Kühlung) gewährleisten, dass eine
mittlere Globaltemperatur von 14 °C herrscht – und
nicht etwa einem „natürlichen
Treibhauseffekt, den Spurengase wie Wasserdampf, Methan und Kohlendioxid verursachen". |
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