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"Die Mikrowelle die nicht wärmen kann" Dr. Wolfgang Brune |
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Müßten dann nicht Mikrowellen Speisen kühlen statt erwärmen?" 2. Meine Stellungnahme (27.2.2009) ...Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch noch kurz auf die seltsamen physikalischen Ausflüge von Herrn D. bezüglich des Mikrowellenherdes eingehen. Die Strahlung eines Mikrowellenherdes mit 2,45 GHz ist weitab einer Schwarzkörperstrahlung mit dem Strahlungsmaximum 2,45 GHz (und wird selbstverständlich auch ganz anders als durch Erwärmung des Strahlers "erzeugt"). Diese Mikrowellenherd-Strahlung wirkt vorrangig auf die Dipolmomente der Wassermoleküle, die dadurch in Rotation versetzt werden, wobei Wärme als dielektrischer Verlust entsteht (x). Bei der gewählten Frequenz von 2,45 GHz wird ein praktikabler Kompromiss zwischen dieser Absorption und der Eindringtiefe in das Gargut erzielt. So eine Mikrowellenherd-Strahlung in Zusammenhang mit atmosphärischer Gegenstrahlung und natürlichen Treibhauseffekt zu bringen, ist ziemlich weit daneben - ganz abgesehen davon, dass es keine "Kaltstrahlung" gibt, sondern nur eine stärkere oder schwächere Schwarzkörperstrahlung (wenn es sich denn überhaupt um eine solche handelt). Die "schwächere" (immer nach Planck: die mit der geringeren Intensität) basiert auf Strahlung mit einem höheren Anteil an hohen Wellenlängen, die bei Absorption im Nichtleitermaterial der Erdoberfläche zu Bewegungen von geringerer Geschwindigkeit führt, als eben "stärkere" Strahlung (solche mit hauptsächlich niedrigerer Wellenlänge, wie z. Bsp. die Sonnenstrahlung mit der zugrunde liegenden Strahlungstemperatur von 5800 K) (xx). Und nun ist es eine Frage, ob die "eingetragene" Strahlung eine Bewegung von elementaren Teilchen mit höherer Geschwindigkeit hervorruft als die schon im Material vorhandene Geschwindigkeit ist - dann gibt es eine Erwärmung - oder ob sie eine Bewegung von niedrigerer Geschwindigkeit hervorruft - dann gibt es eine Abkühlung. Folglich: Über Erwärmung oder Kühlung im Absorbermaterial entscheidet allein die Wellenlänge der Strahlung und damit die zugrunde liegende Strahlungstemperatur (xxx). Das kann man übrigens in Physiklehrbüchern nachlesen...(x) Der zugrunde liegende Prozess ist die ausgeprägte Orientierungspolarisation von Wasser, hervorgerufen durch die Einwirkung eines äußeren elektromagnetischen Feldes auf die permanenten elektrischen Dipole der Wassermoleküle. Die dielektrische Verlustleistung wächst im Mikrowellenfeld quadratisch mit der elektrischen Feldstärke und linear mit der Frequenz. Bei höheren bzw. sehr hohen Frequenzen (zum Beispiel Licht) ist dieser Prozess nicht mehr wirksam. (xx) , d. h. Strahlung mit höherer Intensität (xxx) d. h. die Strahlungsintensität |