| Das neue Klimabuch 2011 - das Ende der wissenschaftlichen Irrfahrt beim CO2-Treibhauseffekt?: |
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Strahlung und Materieströme Herbst
2011
im Leipziger Wissenschaftsverlag EAGLE |
| *Ohne etwa
die Strahlungseigenschaften des CO2-Moleküls
in Frage zu stellen, weist der Autor nach, dass mit dem anthropogenen
Eintrag von CO2 in die
Atmosphäre kein zusätzlicher
Erwärmungseffekt für die Erdoberfläche
verbunden ist. Der größte Teil der CO2-Moleküle kann nämlich gar keine Wärmestrahlung des Erdbodens absorbieren, weil diese vorher durch die atmosphärische Gegenstrahlung aus den untersten Luftschichten ausgelöscht wurde - mit Ausnahme des infraroten Strahlungsfensters. Statt durch Strahlung tritt die Wärme des solar beheizten Bodens auf konvektivem Wege in die Atmosphäre ein. Und die Atmosphäre reagiert sehr wohl auf den Eintrag in sie, jedoch über das mit dem Eintrag verbundene Wasser und nicht über das CO2. *Im Modell wird die kompakte Atmosphäre als ein eigener Strahlungskörper betrachtet, aus dem nach unten und nach oben terrestrische Wärmestrahlung austritt, jedoch keine terrestrische Wärmestrahlung eintritt. In genügendem Abstand zu den Rändern besteht in der Atmosphäre in jeder Höhe ein lokales Wärmestrahlungsgleichgewicht. Zusätzlich zum bekannten effektiven Abstrahlungsniveau am Oberrand der Atmosphäre lässt sich auch am Unterrand ein analoges Abstrahlungsniveau postulieren, von dem aus die so genannte atmosphärische Gegenstrahlung in Richtung Erdoberfläche als emittiert gedacht werden kann. Im Unterschied zur Situation am Oberrand ist diese untere effektive Abstrahlung nicht mit einem Wärmetransport verbunden, weil sie im „Zwischenraum“ zwischen Erdoberfläche und unterster Atmosphärenschicht auf die Wärmeabstrahlung des Bodens – außerhalb der Wellenlängen des atmosphärischen IR-Strahlungsfensters – trifft und somit annähernd kompensiert wird. Damit liegt jedoch ein vergleichbarer Sachverhalt wie oben vor: Von außerhalb der Atmosphäre tritt in beiden Fällen keine terrestrische Wärmestrahlung in die Atmosphäre ein; die entsprechende Nach innen-Strahlungsgleichung ist null. Die Atmosphäre wird nach diesem Modell – außerhalb der Wellenlängen des IR-Strahlungsfensters – nicht durch Bodenstrahlung aufgewärmt, wie auch keine zusätzliche Erwärmung des Bodens durch die atmosphärische Gegenstrahlung erfolgt. Die Atmosphäre wird (fast) ausschließlich durch materie-gebundene Wärmeströme aufgewärmt (Verdunstung und adiabatisch aufsteigende Luftpakete), also eben nicht durch Strahlung. Diese Zufuhr materie-gebundener Wärmeströme in die Atmosphäre führt letztlich zur Ausbildung eines mittleren Temperaturgradienten, abhängig vom Wassergehalt in der Atmosphäre; ebenfalls auch zur Ausbildung einer mittleren Abstrahlungshöhe ins All, die vom Wassergehalt abhängig ist. Beide Einflüsse sind bezüglich des Wassergehalts gegenläufig, so dass das mathematische Produkt aus Gradient und Abstrahlungshöhe in etwa immer annähernd gleich bleibt. Der auf diese Weise gebildete atmosphärische Temperatureffekt ist daher eine nahezu konstante Größe. Während der Einfluss des Wassers auf die Klimagestaltung offensichtlich ist, lässt sich ein Einfluss des CO2 praktisch nicht nachweisen. Außerhalb des IR-Strahlungsfensters wartet das IR-aktive CO2 in der Atmosphäre vergeblich darauf, dass es von Wärmestrahlung des Bodens erreicht wird. Innerhalb des IR-Strahlungsfensters gibt es keine absorbierenden Wellenlängen von CO2 (und Wasserdampf und Methan), so dass die Bodenabstrahlung in diesem Bereich bei klarem Himmel ungehindert ins All entweichen kann. |
| Inhaltsverzeichnis | Vorwort | Kurze Zusammenfassung |
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Ergänzendes und
Aktuelles zur "Klimaphysik" *Im Frühjahr 2011 fand auf der EIKE-Plattform (http://www.eike-klima-energie.de) unter dem Titel Offener Brief von Herrn Prof. Lüdecke an Herrn Dr. W. Thüne zu dessen Arbeit "Statistiken vernebeln zunehmend die Realität" eine Diskussion zum "Treibhauseffekt" statt, an der sich auch der Autor von "Klimaphysik" beteiligt hat. Seine Beiträge finden Sie hier. *Das übliche Treibhausmodell und meine Kritik daran. *Strahlung und Gegenstrahlung an der Erdoberfläche. *Es geht immer noch um CO2 in der Atmosphäre. *Planetarische Grenzschicht und radiativer Unterrand der Atmospäre. *Der Treibhauseffekt als reines Strahlungsphänomen? *Grundlage sind die IPCC-Zahlen, aber deren Interpretation ist, physikalisch korrekt, neu *Strahlungsantrieb und Klimasensitivitaet *Gegenstrahlung und mittlerer Wassergehalt der Atmosphäre - ein klimatologisches Resümee Anfang 2012 |